Skip to main content
logo
  • My collections
    View saved content and presentation slides
  • Logout
  • Fonds
      Kontakt

      Fonds-Explorer

      • Investmentfonds (SICAVs)
      • Exchange Traded Funds (ETFs)
      • Geldmarktfonds (Liquidity)

      Leistungsspektrum

      • Unsere fonds
      • Anleihen
      • Aktien
      • Multi Asset
      • Alternative Investments
      • ETFs

      Fondsinformationen

      • News
      • Kapazitätsmanagement
      • Regulative Vorschriften
    • Fokusthemen
        Kontakt
        • Fokusthemen
        • Europa-Aktienfonds
        • Globale Aktienprodukte
        • Income
        • Aktive ETFs
        • Die Zukunft des Anleihenmarktes
        • Nachhaltiges Investieren
      • Insights
          Kontakt

          Market Insights

          • Market Insights Übersicht
          • Guide to the Markets

            Der Guide to the Markets veranschaulicht aktuelle volkswirtschaftliche Daten und Marktentwicklungen – mit unserem vierteljährlichen Update.

          • Weekly Brief

            Starten Sie mit unserem Weekly Brief in die Woche: Aktuelle Marktsituation, Ausblick auf die Woche und die neuesten Marktdaten.

          • Monatlicher Marktrückblick

            Die Volatilität im Technologiesektor spiegelte die Frage wider, wie dauerhaft die hohen Gewinne im KI-Ökosystem sind.

          • Anlage-Grundsätze

            Erfolgreich anlegen heißt, aus der Vergangenheit zu lernen und die Gegenwart zu verstehen. Sieben bewährte Grundsätze, die Ihnen helfen, Ihre Ziele zu erreichen.

          • Was bewegt Anlegerinnen und Anleger?

            Welche Fragen stellen sich Investoren? Finden Sie hier unsere Antworten auf die häufig gestellten Fragen.

          • Investmentausblick für das 2. Halbjahr 2026

            Unser Investmentausblick für das zweite Halbjahr 2026: Weltwirtschaft und globale Märkte, mit den wichtigsten Chancen und Risiken.

          Portfolio Insights

          • Portfolio Insights Übersicht
          • Fixed Income Insights

            Wir heben Themen und Implikationen verschiedener Fixed-Income-Teams hervor, um Sie bei Ihren Portfolioentscheidungen zu unterstützen.

          • Asset Allocation Views

            Amid resilient growth and a fading energy shock, we stay positive on risk assets, favoring U.S., Japan and EM equities and U.S. high yield.

          • Global Equity Views

            Massive AI spending is driving exceptional profit growth at reasonable valuations. We see long-term value in “AI losers” and defensive stocks.

          • Long-Term Capital Market Assumptions 2026

            Unsere LTCMA liefern zukunftsgerichtete Schätzungen zu Rendite, Volatilität und Korrelation für über 200 Anlage- und Strategieklassen in mehr als 20 Basiswährungen.

          • ETF-Perspektiven

            Erkenntnisse aus unserem ETF-Research, mit Daten und Kommentaren zu aktuellen Themen rund um ETF-Klassen und -Strategien.

          Web-Konferenzen

          • Web-Konferenzen

          ETF Insights

          • ETF Insights Übersicht
          • Guide to ETFs

            Erkunden Sie unseren Guide to ETFs mit Einblicken in Markttrends und Best Practices für das ETF-Trading.

        • Bibliothek
        • Über uns
            Kontakt
            • Übersicht
            • Spectrum: Unsere Anlageplattform
            • Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion
            • Unser Anspruch an Research
            • Vorteile von aktivem Investieren
          • Kontakt
          • Sprache
            • English/ Englisch
            • Français/ Französisch
            • My collections
              View saved content and presentation slides
            • Logout
          • Financial Professional Login
          Log in
          Monatlicher Marktrückblick

          Rückblick auf die Märkte in Q3 2026

          LP
          Lilia Peytavin

          Globale Marktstrategin

          Veröffentlicht: 02-10-2026
          Das dritte Quartal hat deutlich gezeigt, dass robustes Wachstum und starke Unternehmensgewinne Risikoanlagen stützen können – selbst in einem Umfeld, in dem Inflation, geopolitische Unsicherheiten und fiskalische Belastungen die Zinsen hoch halten.

          Das dritte Quartal war geprägt von zunehmenden geopolitischen und makroökonomischen Spannungen: Der Krieg im Nahen Osten trieb den Brent-Ölpreis zeitweise wieder über 100 US-Dollar pro Barrel und die europäischen Gaspreise auf über 70 Euro je Megawattstunde – insbesondere im September. Mehr als 80 % der Zentralbanken in Industrieländern erhöhten ihre Leitzinsen, und die US-Regierung kündigte eine neue Runde von Handelszöllen an.

          Trotz dieser Gegenwinde zeigte sich die Weltwirtschaft widerstandsfähig. Die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes (PMIs) erreichten in den USA den höchsten Stand seit Mitte 2021 und im Euroraum seit Anfang 2023. Die USA blieben die treibende Kraft des Wachstums in den Industrieländern, gestützt durch robuste Investitionen, insbesondere im Bereich künstliche Intelligenz (KI), sowie einen sich erholenden Arbeitsmarkt. Auch die Konsumausgaben hielten sich, teilweise weil Haushalte auf Ersparnisse zurückgriffen, während das reale Einkommen nachgab.

          Diese Widerstandsfähigkeit, gepaart mit einer starken Gewinnentwicklung, ermöglichte es den globalen Aktienmärkten, im Quartal mehrere Rekordstände zu erreichen und den Anstieg der Anleiherenditen zu verkraften. Positive Anpassungen der Gewinnprognosen für 2026 – vor allem in den USA und den Schwellenländern – führten dazu, dass die Unternehmensgewinne schneller stiegen als die Aktienkurse, wodurch die Bewertungen in den meisten Regionen trotz steigender Märkte zurückgingen.

          Parallel dazu standen die globalen Anleihemärkte vor Herausforderungen. Erneuter Druck auf die Energiepreise, anhaltende Inflation und weitere geldpolitische Straffungen trieben die Renditen nach oben, während umfangreiche Staatsanleiheemissionen und die Kreditaufnahme großer US-Technologiekonzerne ("Hyperscaler") den Wettbewerb um Kapital verschärften.

          Rohstoffe verzeichneten ein sehr starkes Quartal – der Bloomberg Commodity Index legte um 16 % zu. Nachdem die Preise im Juni aufgrund der erwarteten Einigung zwischen den USA und Iran zurückgegangen waren, zogen Öl und Gas wieder an, als die Verhandlungen ins Stocken gerieten und die Sorge vor Störungen der Energieversorgung im Nahen Osten zurückkehrte. Der geopolitische Risikoaufschlag wurde entsprechend neu eingepreist.

          Aktien

          Aktien erzielten positive Renditen, da das robuste makroökonomische Umfeld und das starke Gewinnwachstum die Sorgen um Geopolitik und Zentralbankpolitik überlagerten. Ein "Gewinnsuperzyklus" in den Bereichen Technologie, Energie und – in geringerem Maße – Banken unterstützte Indizes mit günstiger Sektorstruktur. Die Gewinnprognosen für 2026 wurden weiter nach oben angepasst, insbesondere in den USA und den Schwellenländern. Die Erwartungen stiegen schneller als die Kurse, was zu einer Bewertungskorrektur in fast allen Regionen führte. Der S&P 500 wird aktuell mit dem 19-fachen der erwarteten Gewinne gehandelt – vier Punkte weniger als vor einem Jahr und im Einklang mit dem langfristigen Durchschnitt.

          Industrieländer schnitten besser ab, angeführt von japanischen Aktien, die von starkem Gewinnwachstum, zunehmenden Aktienrückkäufen und fortlaufenden Reformen der Unternehmensführung profitierten. In den USA erreichte der S&P 500 im Sommer mehrere Rekordstände. Die Rotation von Halbleiterunternehmen hin zu Hyperscalern und Softwarefirmen trug zur Outperformance der US-Aktien gegenüber den Schwellenländern bei, bedingt durch die unterschiedliche Sektorstruktur der Indizes. Nach deutlicher Outperformance im ersten Halbjahr wurden Schwellenländeraktien im Juli durch den globalen Halbleiterverkauf leicht belastet.

          Europäische Aktien hinkten hinterher, da Anleger bezweifelten, ob die Region mit der Gewinnentwicklung anderer Märkte mithalten kann und sich Sorgen um die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie die Auswirkungen steigender Renditen auf Wachstum und Bewertungen machten. Zwar blieb der Ausblick durch verbesserte Wachstumsprognosen und erhöhte staatliche Ausgaben – insbesondere für Verteidigung und Infrastruktur – unterstützend, doch der Fokus lag auf kurzfristigem Gewinnwachstum und KI-Investitionen, bei denen Europa weniger direkt profitiert als die USA und Teile Asiens. Im Gegensatz dazu hielten sich britische Aktien besser, begünstigt durch ihre stärkere Ausrichtung auf Finanz-, Energie- und Rohstoffsektoren sowie attraktivere Bewertungen und solide Dividenden.

          Die Wertentwicklung einzelner Anlagestile wurde maßgeblich von den Zinsen beeinflusst. Mit dem deutlichen Anstieg der Anleiherenditen schnitten Substanzwerte ("Value") besser ab als Wachstumswerte ("Growth"), während Nebenwerte und Immobilienfonds (REITs), die häufig einen höheren Anteil variabel verzinster Schulden haben, zurückblieben.

          Anleihen

          Anleihen hatten ein schwieriges Quartal, da die robuste Konjunktur und die anhaltende Inflation die Anleger dazu veranlassten, ihre Erwartungen für die Zinspolitik zu überdenken. Der Wettbewerb um Kapital verschärfte sich angesichts wachsender Haushaltsdefizite und zunehmender Unternehmensverschuldung zur Finanzierung des KI-Ausbaus.

          Langlaufende Staatsanleihen schnitten in mehreren Industrieländern schlechter ab als kurzlaufende. Die 30-jährige US-Rendite liegt mit 5,6 % auf dem höchsten Stand seit 2002, britische und japanische Langläufer erreichen Niveaus wie zuletzt in den späten 1990er Jahren. Der Anstieg der US-Renditen wurde durch reale Zinsen getrieben, die das Angebot an Staatsanleihen widerspiegelten. Die Emission von Unternehmensanleihen treibt die Renditen weiter nach oben – US-Hyperscaler haben 2026 bereits über 200 Milliarden US-Dollar an langfristigen Anleihen zur Finanzierung des KI-Ausbaus begeben. Die Schuldenverwaltungen reagierten mit einer Verlagerung der Emissionen auf kürzere Laufzeiten in Großbritannien und dem Kauf längerer Laufzeiten in den USA. Diese Maßnahmen führten zu einer Abflachung der Zinskurven, konnten den allgemeinen Renditeanstieg aber nicht stoppen.

          Auch kurzlaufende Anleihen blieben nicht verschont, die Renditen stiegen im Gleichschritt mit den Energiepreisen. Während die Kerninflation moderat blieb, wurde die Gesamtinflation durch Ölpreise über 100 US-Dollar pro Barrel und europäische Gaspreise über 70 Euro je Megawattstunde – insbesondere im September – nach oben getrieben. Dies veranlasste die Fed, die EZB und die Bank of Japan zu weiteren Zinserhöhungen und der Ankündigung zusätzlicher Straffungen. Die Märkte erwarten nun, dass Fed, EZB und Bank of England bis Juni 2027 jeweils drei bis vier weitere Zinsschritte vornehmen – was uns als übertrieben erscheint.

          Europäische Laufzeiten schnitten schlechter ab als der globale Aggregate-Index, da die EZB einen aggressiveren Zinserhöhungszyklus einleitete und Anleger sich auf deutsche Staatsausgaben und die Schuldenproblematik – insbesondere in Frankreich – konzentrierten. Französische Staatsanleihen (OATs) verloren über 5 %, während der OAT-Bund-Spread mit 119 Basispunkten den höchsten Stand seit der Euro-Schuldenkrise erreichte.

          Investment-Grade-Unternehmensanleihen verzeichneten ebenfalls negative Renditen, belastet durch steigende Renditen und leicht ausgeweitete Spreads. Die Spreads weiteten sich nur moderat aus, angesichts solider Unternehmensbilanzen und stabiler Nachfrage nach variabel verzinsten Instrumenten. Hochzinsanleihen schnitten besser ab, profitierten von hohen Anfangsrenditen, kürzeren Laufzeiten, niedrigen Ausfallraten und verbesserten Fundamentaldaten.

          Fazit

          Das dritte Quartal 2026 hat gezeigt, wie robustes Wachstum und starke Unternehmensgewinne Risikoanlagen stützen können, selbst wenn Inflation, geopolitische Unsicherheiten und fiskalische Belastungen die Zinsen hoch halten.

          Der KI-Investitionszyklus bleibt ein wichtiger Treiber für Aktivität und Gewinnwachstum, wobei die Vorteile ungleich verteilt sind. Unternehmen, die am Ausbau der KI beteiligt sind und Rekordgewinne erzielen – darunter Halbleiterhersteller aus Schwellenländern – dürften kurzfristig profitieren. Langfristig erwarten wir, dass Anleger zunehmend KI-Anwender statt KI-Entwickler belohnen, was Europa zugutekommen könnte.

          Obwohl wir für festverzinsliche Wertpapiere geringere Renditen als für Aktien erwarten, bieten die höheren Anfangsrenditen attraktive Ertragschancen und haben die Aussichten verbessert. Angebot, Inflationssensitivität und Refinanzierungsbedarf dürften zu einer stärkeren Spreizung zwischen Staats- und Unternehmensanleihen führen und aktive Strategien begünstigen.

          Insgesamt bleibt das Umfeld unterstützend für Risikoanlagen, aber Portfolios sollten weiterhin breit gestreut sein: Staatsanleihen können bei einem Rückschlag im KI-Sektor Schutz bieten, während alternative Anlagen helfen, Inflationsschocks abzufedern.

          Lesen Sie auch unseren Investmentausblick zum 2. Halbjahr 2026.

          Das “Market Insights“ Programm bietet umfassende Informationen und Kommentare zu den globalen Märkten auf produktneutraler Basis. Das Programm analysiert die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftsdaten und veränderten Marktbedingungen, um Kunden einen besseren Einblick in die Märkte zu vermitteln und fundierte Anlageentscheidungen zu fördern. Für die Zwecke von MiFID II sind das J.P. Morgan Asset Management „Market Insights“ und „Portfolio Insights“ Programm eine Marketingkommunikation und fallen nicht unter MiFID II / MiFIR Anforderungen, die in Zusammenhang mit Research stehen. Darüber hinaus wurden das J.P. Morgan Asset Management „Market Insights“ und „Portfolio Insights“ Programm als nicht unabhängiges Research nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen erstellt, die zur Förderung der Unabhängigkeit von Research dienen. Sie unterliegen auch keinem Handelsverbot vor der Verbreitung von Research.
          Die in diesem Dokument geäußerten Meinungen stellen weder eine Beratung noch eine Empfehlung für den Kauf oder Verkauf von Anlageinstrumenten dar, noch sichert J.P. Morgan Asset Management oder eine seiner Tochtergesellschaften zu, sich an einer der in diesem Dokument erwähnten Transaktionen zu beteiligen. Sämtliche Prognosen, Zahlen, Einschätzungen oder Anlagetechniken und -strategien dienen nur Informationszwecken, basierend auf bestimmten Annahmen und aktuellen Marktbedingungen, und können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Alle in diesem Dokument gegebenen Informationen werden zum Zeitpunkt der Erstellung als korrekt erachtet. Jede Gewährleistung für ihre Richtigkeit und jede Haftung für Fehler oder Auslassungen wird jedoch abgelehnt. Zur Bewertung der Anlageaussichten bestimmter in diesem Dokument erwähnter Wertpapiere oder Produkte sollten Sie sich nicht auf dieses Dokument stützen. Darüber hinaus sollten Investoren eine unabhängige Beurteilung der rechtlichen, regulatorischen, steuerlichen, Kredit- und Buchhaltungsfragen anstellen und zusammen mit ihren professionellen Beratern bestimmen, ob eines der in diesem Dokument genannten Wertpapiere oder Produkte für ihre persönlichen Zwecke geeignet ist. Investoren sollten sicherstellen, dass sie vor einer Investitionen alle verfügbaren relevanten Informationen erhalten. Der Wert, Preis und die Rendite von Anlagen können Schwankungen unterliegen, die u. a. auf den jeweiligen Marktbedingungen und Steuerabkommen beruhen, und die Anleger erhalten das investierte Kapital unter Umständen nicht in vollem Umfang zurück. Sowohl die historische Wertentwicklung als auch die historische Rendite sind unter Umständen kein verlässlicher Indikator für die aktuelle und zukünftige Wertentwicklung. J.P. Morgan Asset Management ist der Markenname für das Vermögensverwaltungsgeschäft von JPMorgan Chase & Co. und seiner verbundenen Unternehmen weltweit. Telefonanrufe bei J.P. Morgan Asset Management können aus rechtlichen Gründen sowie zu Schulungs- und Sicherheitszwecken aufgezeichnet werden. Soweit gesetzlich erlaubt, werden Informationen und Daten aus der Korrespondenz mit Ihnen in Übereinstimmung mit der EMEA-Datenschutzrichtlinie von J.P. Morgan Asset Management erfasst, gespeichert und verarbeitet. Die EMEA-Datenschutzrichtlinie finden Sie auf folgender Website: www.jpmorgan.com/emea-privacy-policy.
          Herausgeber in Deutschland: JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Frankfurt Branch, Taunustor 1, D-60310 Frankfurt.
          Herausgeber in Österreich: JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Austrian Branch, Führichgasse 8, A-1010 Wien.
           
          Bildquelle: Getty Images
          37a1ae33-e2e7-11ef-8220-830c7fc1e09b
          • Aktien
          • Märkte
          • Anleihen
          • Alternative Anlagen