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  • Massive Zuversichtslücke zwischen Frauen und Männern
  • Das Rendite-Paradoxon: Sparbuch schlägt Aktie in der Wahrnehmung
  • Positive Entwicklung: Zwei Drittel der Frauen sparen oder investieren für die Altersvorsorge 

Frankfurt, 6. März 2026 – Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März hat J.P. Morgan Asset Management untersucht, wie Frauen in Deutschland ihre finanzielle Zukunft einschätzen. Das aktuelle „Altersvorsorgebarometer“, für das je 500 Frauen und Männer in Deutschland befragt wurden, zeigt: Das Vertrauen in die gesetzliche Rente ist bei Frauen auf einem Tiefpunkt. Nur jede dritte Frau glaubt, sich im Ruhestand den gewünschten Lebensstandard leisten zu können – bei den Männern ist es immerhin jeder Zweite. Diese große Zuversichtslücke besteht, obwohl zwei Drittel der Frauen bereits über die gesetzliche Rente hinaus sparen oder investieren.

Frauen stecken in der Wissensfalle

Die Befragung offenbart, dass Unsicherheit und fehlende Finanzbildung dabei zentrale Hürden sind: Nur jede zweite Frau fühlt sich bei Spar- und Investmententscheidungen sicher, bei Männern sind es mit 69 Prozent mehr als zwei Drittel – eine weitere große Zuversichtslücke. Als Hauptgrund für ihre Unsicherheit nennen 34 Prozent der Frauen mangelndes Finanzwissen, 28 Prozent fehlt die richtige Beratung. „Finanzielle Unabhängigkeit für Frauen beginnt im Kopf. Wir müssen den Fokus von der reinen Risikovermeidung hin zur Chancennutzung verschieben. Denn für eine langfristige Vorsorge führt am Kapitalmarkt kein Weg vorbei“, betont Beatrix Vogel, Leiterin Marketing & PR bei J.P. Morgan Asset Management.

Das Rendite-Paradoxon: Sparbuch schlägt Aktie in der Wahrnehmung

Ein zentrales Ergebnis des Barometers: Frauen überschätzen die Ertragskraft klassischer Sparformen und unterschätzen die Chancen am Kapitalmarkt. 49 Prozent der Frauen setzen bei der Altersvorsorge auf Sparbuch oder Tagesgeld – deutlich mehr als Männer (40 Prozent). Nur 16 Prozent der Frauen investieren primär in Aktien, bei Männern sind es mehr als doppelt so viele (34 Prozent). Und besonders fatal: 10 Prozent der Frauen halten Sparbuch und Tagesgeld für die renditestärkste Anlageform, während nur 9 Prozent diese Rolle Aktien zuschreiben.

„Die Fehleinschätzung, dass Sparbuch und Tagesgeld langfristig stabilere Erträge als Aktien einbringen können, führt dazu, dass Kapital vornehmlich dort geparkt wird, wo es inflationsbedingt real an Wert verliert“, erläutert Beatrix Vogel und ergänzt: „Frauen schätzen an den Sparprodukten Flexibilität und Liquidität – dies sind jedoch keine Exklusivmerkmale von Tagesgeldkonten. Auch Fonds und ETFs bieten tägliche Verfügbarkeit, bei gleichzeitig deutlich höheren Renditechancen.“

Nach wie vor hält sich in den Köpfen vieler Frauen der Irrglaube, dass Kapitalmarktinvestments grundsätzlich riskant sind. Während Investments in einzelne Aktien tatsächlich ein höheres Risiko bergen, reduziert sich dieses in breit gestreuten, weltweit anlegenden Fonds oder ETFs deutlich. „Für Anlageeinsteigerinnen oder für alle, die weniger Marktschwankungen bei den Ersparnissen wünschen, bieten sich auch Mischfonds oder ETFs mit einer Mischung aus Anleihen und Aktien an“, unterstreicht Beatrix Vogel.

Rentenpessimismus trifft auf wachsende Privatvorsorge

Die Skepsis, dass die staatliche Unterstützung zukünftig ausreichend ist, ist bei den Befragten groß: 52 Prozent der Frauen erwarten weniger oder viel weniger Unterstützung im Ruhestand, bei Männern sind es 42 Prozent. 62 Prozent der Frauen sehen die private Altersvorsorge als wichtigste Säule (Männer: 58 Prozent). Entsprechend sparen 68 Prozent der Frauen bereits regelmäßig oder gelegentlich für den Ruhestand; nur 14 Prozent haben bislang keinerlei Pläne, mit dem Sparen zu beginnen. „Es ist sehr ermunternd zu sehen, dass so viele Frauen erkannt haben, dass sie zusätzlich zur gesetzlichen Rente für ihren Ruhestand vorsorgen sollten. Nun sollten sie den Schritt vom Sparen zum Anlegen gehen, um die Rentenlücke auch tatsächlich schließen zu können“, betont Beatrix Vogel.

Für die tatsächliche Entscheidung bei der Ruhestandsplanung hat fast jede zweite der befragten Frauen (48 Prozent) eine Beratung bei einer Bank oder einem unabhängigen Finanzberater genutzt (Männer 46 Prozent). Im Gegensatz zu Männern setzen Frauen häufiger auf Freunde und Familie als Informationsquelle (43 Prozent; Männer: 36 Prozent) und sehr viel seltener auf das Internet (32 Prozent; Männer: 47 Prozent).

Lücke des Finanzwissens schließen

So ist das Fazit von Beatrix Vogel: „Es ist oft von der Einkommens- sowie der Rentenlücke zwischen Frauen und Männern die Rede. Wie unsere Befragung zeigt, sehen Frauen aber zusätzlich auch eine Wissenslücke im Vergleich zu den Männern, wenn es um Investments am Kapitalmarkt geht. Dabei lassen sich die ersten Schritte des Anlegens auch ohne großes Vorwissen gehen, wenn man dabei einige zentrale Anlagegrundsätze wie etwa eine breite Streuung, einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont und Marktschwankungen als Chance betrachtet. Damit lassen sich hartnäckige Vorurteile aus dem Weg räumen und Frauen können mit mehr Selbstvertrauen ihre Investments und Altersvorsorge, und damit ihre finanzielle Freiheit angehen“, fasst Beatrix Vogel zusammen.

Die hier zitierten Ergebnisse stammen aus dem jüngsten Altersvorsorgebarometer von J.P. Morgan Asset Management, einer repräsentativen Online-Befragung über die Plattform von Attest. Im Herbst 2025 wurden 500 Frauen und 500 Männer ab 18 Jahren in Deutschland zu ihrem langfristigen Spar- und Anlageverhalten befragt. 

Wichtige Hinweise:
Bei diesem Dokument handelt es sich um Werbematerial. Die hierin enthaltenen Informationen stellen jedoch weder eine Beratung noch eine konkrete Anlageempfehlung dar. Sämtliche Prognosen, Zahlen, Einschätzungen und Aussagen zu Finanzmarkttrends oder Anlagetechniken und -strategien sind, sofern nichts anderes angegeben ist, diejenigen von J.P. Morgan Asset Management zum Erstellungsdatum des Dokuments. J.P. Morgan Asset Management erachtet sie zum Zeitpunkt der Erstellung als korrekt, übernimmt jedoch keine Gewährleistung für deren Vollständigkeit und Richtigkeit. Die Informationen können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden. J.P. Morgan Asset Management nutzt auch Research-Ergebnisse von Dritten; die sich daraus ergebenden Erkenntnisse werden als zusätzliche Informationen bereitgestellt, spiegeln aber nicht unbedingt die Ansichten von J.P. Morgan Asset Management wider. Die Nutzung der Informationen liegt in der alleinigen Verantwortung des Lesers. Der Wert, Preis und die Rendite von Anlagen können Schwankungen unterliegen. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die aktuelle und zukünftige Wertentwicklung. Das Eintreffen von Prognosen kann nicht gewährleistet werden. J.P. Morgan Asset Management ist der Markenname für das Vermögensverwaltungsgeschäft von JPMorgan Chase & Co. und seiner verbundenen Unternehmen weltweit. Telefonanrufe bei J.P. Morgan Asset Management können aus rechtlichen Gründen sowie zu Schulungs– und Sicherheitszwecken aufgezeichnet werden. Soweit gesetzlich erlaubt, werden Informationen und Daten aus der Korrespondenz mit Ihnen in Übereinstimmung mit der EMEA-Datenschutzrichtlinie von J.P. Morgan Asset Management erfasst, gespeichert und verarbeitet. Die EMEA-Datenschutzrichtlinie finden Sie auf folgender Website: www.jpmorgan.com/emea-privacy-policy. Herausgeber in Deutschland: JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Frankfurt Branch Taunustor 1 D-60310 Frankfurt am Main. Herausgeber in Österreich: JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Austrian Branch, Führichgasse 8, A-1010 Wien. 
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Über J.P. Morgan Asset Management
Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co verfolgt J.P. Morgan Asset Management das Ziel, Kundinnen und Kunden beim Aufbau stärkerer Portfolios zu unterstützen. Seit mehr als 150 Jahren bietet die Gesellschaft hierzu Investmentlösungen für Institutionen, Finanzberater und Privatanleger weltweit und verwaltet per 31.12.2025 ein Vermögen von 4,2 Billionen US-Dollar. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit 35 Jahren und in Österreich seit mehr als 25 Jahren präsent und mit einem verwalteten Vermögen von über 40 Milliarden US-Dollar, verbunden mit einer starken Präsenz vor Ort, eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften im Markt. 
Das mit umfangreichen Ressourcen ausgestattete globale Netzwerk von Anlageexpertinnen und -Experten für alle Assetklassen nutzt einen bewährten Ansatz, der auf fundiertem Research basiert. Zahlreiche „Insights“ zu makroökonomischen Trends und Marktthemen sowie der Asset Allokation machen die Implikationen der aktuellen Entwicklungen für die Portfolios deutlich und verbessern damit die Entscheidungsqualität bei der Geldanlage. Ziel ist, das volle Potenzial der Diversifizierung auszuschöpfen und das Investmentportfolio so zu strukturieren, dass Anlegerinnen und Anleger über alle Marktzyklen hinweg ihre Anlageziele erreichen.
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